Die Lofoten rufen: Tag 3 der Entdeckungstour

Heute ging unser Adventuretrip früher los als im Programm vorgesehen. Um halb 9 haben wir uns bei Wind und Schnee zu unserem RIP Boad Veranstalter auf gemacht. Wir haben uns wie Michelinmännchen bis zur Unbeweglichkeit vermummt, um für das Wasser, jegliches Wetter und evtl. Unfälle (was bisher nie passiert ist) gewappnet zu sein. Es ist einfach, aufregend und inspirierend zugleich, mitten auf dem Wasser mit hoher Geschwindigkeit die Aussicht zu genießen während man auf meterhohen Wellen übers Wasser peitscht. Es war wirklich eine einmalige Erfahrung, die das Adrenalin gepuscht hat. Man kann das Gefühl – dieses wunderbare Kribbeln im Bauch – wie das im Freefalltower oder der Achterbahn vergleichen, nur dass die Aussicht hier in Norwegen wesentlich beindruckender ist. Leider mussten wir unsere Tour, unserer Sicherheit zu Liebe, eher abbrechen. Die Wellen waren zu hoch, das Meer zu stürmisch, sodass wir umdrehen mussten – „Safty first“ ist hier die Devise. Aber wir hatten Glück, denn uns zu Liebe, um es testen zu können, ist unser Guide wenigstens kurz raus auf offene See gefahren, alle anderen Touren wurden für heute wegen einer Sturmwarnung gecancelt.Unsere mehrstündige Pause haben wir größtenteils mit einem ausgiebigen gemütlichen Frühstück verbracht. Ein Teil hat sich auf das Zimmer zurückgezogen, der andere Teil hat Svolvaer auf eigene Faust erkundet, um dann gemütlich in der Lobby Kaffee zu trinken.

Nach diesem Break haben wir uns nach Henningsvaer aufgemacht – ein kleines Fischerdorf eine halbe Stunde Fahrt weit von Svolvear. Dort haben wir uns zwei verschiedene Locations (Kaviar Fac Ory, Fischfabrik) angeschaut und schöne Geschichten über die Fischerei und die Trocknung der Stockfische angehört. Zwischen den zwei Locations hatten wir ein wenig Zeit zu Flanieren und konnten wunderschöne kleine Shops anschauen und kleine Geschenke bzw. Mitbringsel kaufen. Außerdem waren wir in einem kleinen urigen gemütlichen Kaffee und haben leckere Zimtschnecken gegessen und gezeigt bekommen, wie man Kerzen selber macht. Auf dem Hin- und Rückweg haben wir die faszinierende Aussicht genossen – einfach unglaublich und einmalig.

Im Hotel angekommen verteilten wir uns auf die Zimmer. Ein Teil von uns ist nach kurzer Ruhezeit in die Eisbar in Svolvaer gegangen. Es war eisig kalt aber doch faszinierend.

Danach stand die dritte Location auf dem Programm. Der Eigentümer hat verschiedene Fischerkabinen/-häuser restauriert und zu vermietbaren Wohnungen hergerichtet. Es ist wie ein eigenes Dorf, über eine Brücke zu erreichen. Hier kann man verschiedengroße gemütliche Unterkünfte, ein Konferenzzimmer und ein Restaurant in „walking distance“ erreichen und dabei Geschichten über den Lebensstil der Fischer hören und sehen. In dem hauseigenen Restaurant haben wir unser letztes Dinner dieses Trips eingenommen. Es war wieder vorzüglich. Diesmal haben wir nach dem Ziegenkäse Amuse Gueule, eine leckere Blumenkohlsuppe mit Rentierstreifen und danach gebackenen Stockfisch mit Speck ummantelt an Rote Beete Risotto serviert bekommen. Zum Abschluss gab es dann noch ein leckeres Pana Cotta mit Waldfrüchten.

Jetzt fiebern wir in unserer letzten Nacht der freien Sicht auf die Nordlichter entgegen. Drückt uns die Daumen!!!

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