Zeitgenössische Kunst in der Kaviar Factory

Photo by John Stenersen

Inmitten der norwegischen Inselgruppe Lofoten, im kleinen Dörfchen Henningsvær, befindet sich The Kaviar Factory, ein Ausstellungsort für zeitgenössische Kunst. Die ehemalige Kaviarfabrik, ein bekanntes Wahrzeichen des Ortes, wurde 2006 von der norwegischen Kunstliebhaberin Venke Hoff zum Erhalt des Gebäudes erworben. Die Kaviarproduktion auf den Lofoten begann 1924, die ursprüngliche Kaviarfabrik wurde in den 50er-Jahren erbaut.

Venke Hoff ließ das Gebäude aufwändig renovieren und eröffnete 2010 eine Gallerie für zeitgenössische Kunst (die sogenannte Kaviarfabrikken Galleri), deren Sammlung mittlerweile neben norwegischen auch internationale Exponate der letzten 30 Jahre umfasst – alles Gegenstände und Werke, die Venke Hoff und ihr Mann Rolf persönlich gesammelt und zusammengestellt haben.

Das Gebäude bietet als Museum eine Ausstellungsfläche von 160 m2 sowie einen Raum für weitere kulturelle Veranstaltungen wie zum Beispiel Vorträge oder Seminare. Zusätzlich gibt es ein Appartement, das für Ferienaufenthalte gemietet werden kann.

Die Ausstellung 2013/14 Different Lights of Lofoten war aus Werken von Per Barclay (Norwegen) und Marie Bovo (Frankreich) zusammengestellt. Deren Fotografien entstanden während Aufenthalten auf den Lofoten in den  Jahren 2010 und 2012 und zeigen die Ínselgruppe auf eine eigene, ganz persönliche Weise.

Die laufende Ausstellung 2014/15 ist seit dem 23. Mai dieses Jahres geöffnet. Unter dem Titel “Speak through Art” zeigen internationale Künstler wie beispielsweise Ai Weiwei (China), Shirin Neshat (Iran/USA), Douglas Gordon (Scotland) oder Gardar Eide Einarsson (Norwegen) aktuelle Werke.

Der zweite Stock des Museums beherbergt eine Dauerausstellung mit Werken des norwegischen Fotografen Rune Johansen. Zusätzlich sind dieses Jahr einige Metallskulpturen des bekannten einheimischen Künstlers Pål Vigeland ausgestellt.

Das Museum ist täglich geöffnet, Gruppen können sich direkt bei Venke Hoff für Führungen anmelden.

Weitere Bilder und aktuelle Informationen zur Kaviar Factory gibt es auch auf Facebook.

Quelle und weitere Informationen: Kaviar Factory

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Neues Nationalmuseum in Oslo gilt als riesiges Bauunternehmen

Norwegens Nationalfeiertag am 17. Mai, Copyright: Nancy Bundt, VisitNorway

Oslo hat mit dem Bau eines neuen Nationalmuseums begonnen. Das Vorhaben ist gigantisch, denn der Komplex ist mit einer Gesamtfläche von rund 54.000 Quadratmetern eine der größten kulturellen Einrichtungen in Europa. Das Grundstück erstreckt sich über einen Häuserblock auf dem Gelände der ehemaligen Vestbanen Station im Zentrum der norwegischen Stadt. Damit liegt das neue Museum zwischen dem königlichen Schlosspark und Oslos Hafen, in unmittelbarer Umgebung des Nobel-Friedenszentrums.

Die Architekten haben das ehrgeizige Ziel, das Museum dezent erscheinen zu lassen. Das Gebäude soll aus der Ferne zwar sichtbar sein, aber nicht pompös, sondern im Einklang mit der Umwelt stehen. Im Inneren des Museums sind drei bedeutende Kunstausstellungen geplant. Dabei werden sowohl Sammlungen der Nationalgalerie, des Nationalmuseums für Künste, Architektur und Design als auch des Museums für Zeitgenössische Kunst gezeigt. Darüber hinaus will das Museum mit neuen Kunstrichtungen experimentieren, darunter auch mit digitalen Inhalten. Diese sollen so aufbereitet werden, dass sie das Bild klassischer Kunstgegenstände nicht stören. Für Audun Eckhoff, dem Direktor des Nationalmuseums, ist es wichtig, dass dieses Gebäude ein Monument wird, mit dem sich die Norweger identifizieren können.

Die Baumaßnahmen starten pünktlich im Jubiläumsjahr des nordeuropäischen Landes. Vor genau 200 Jahren lösten sich die Norweger politisch von Schweden und erklärten sich mit der Verabschiedung einer eigenen Verfassung für unabhängig. Großer Höhepunkt im Jubiläumsjahr 2014 ist der  Nationalfeiertag am 17. Mai, der Tag, an dem Norwegens führende Politiker die Verfassung unterschrieben. Der Bau des neuen Nationalmuseums in Oslo soll bis 2019 abgeschlossen sein.

Quelle und weitere Informationen: Norwaypost.no

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