Zeitgenössische Kunst in der Kaviar Factory

Photo by John Stenersen

Inmitten der norwegischen Inselgruppe Lofoten, im kleinen Dörfchen Henningsvær, befindet sich The Kaviar Factory, ein Ausstellungsort für zeitgenössische Kunst. Die ehemalige Kaviarfabrik, ein bekanntes Wahrzeichen des Ortes, wurde 2006 von der norwegischen Kunstliebhaberin Venke Hoff zum Erhalt des Gebäudes erworben. Die Kaviarproduktion auf den Lofoten begann 1924, die ursprüngliche Kaviarfabrik wurde in den 50er-Jahren erbaut.

Venke Hoff ließ das Gebäude aufwändig renovieren und eröffnete 2010 eine Gallerie für zeitgenössische Kunst (die sogenannte Kaviarfabrikken Galleri), deren Sammlung mittlerweile neben norwegischen auch internationale Exponate der letzten 30 Jahre umfasst – alles Gegenstände und Werke, die Venke Hoff und ihr Mann Rolf persönlich gesammelt und zusammengestellt haben.

Das Gebäude bietet als Museum eine Ausstellungsfläche von 160 m2 sowie einen Raum für weitere kulturelle Veranstaltungen wie zum Beispiel Vorträge oder Seminare. Zusätzlich gibt es ein Appartement, das für Ferienaufenthalte gemietet werden kann.

Die Ausstellung 2013/14 Different Lights of Lofoten war aus Werken von Per Barclay (Norwegen) und Marie Bovo (Frankreich) zusammengestellt. Deren Fotografien entstanden während Aufenthalten auf den Lofoten in den  Jahren 2010 und 2012 und zeigen die Ínselgruppe auf eine eigene, ganz persönliche Weise.

Die laufende Ausstellung 2014/15 ist seit dem 23. Mai dieses Jahres geöffnet. Unter dem Titel “Speak through Art” zeigen internationale Künstler wie beispielsweise Ai Weiwei (China), Shirin Neshat (Iran/USA), Douglas Gordon (Scotland) oder Gardar Eide Einarsson (Norwegen) aktuelle Werke.

Der zweite Stock des Museums beherbergt eine Dauerausstellung mit Werken des norwegischen Fotografen Rune Johansen. Zusätzlich sind dieses Jahr einige Metallskulpturen des bekannten einheimischen Künstlers Pål Vigeland ausgestellt.

Das Museum ist täglich geöffnet, Gruppen können sich direkt bei Venke Hoff für Führungen anmelden.

Weitere Bilder und aktuelle Informationen zur Kaviar Factory gibt es auch auf Facebook.

Quelle und weitere Informationen: Kaviar Factory

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Oslo’s Magic Ice Bar für heiße Sommertage

Magic Ice Bar in Oslo. Copyright: Andrea Thiis Evensen

Seit dem 1. April 2014 hat Oslo eine neue Attraktion: die Magic Ice Bar. Während Norweger und Besucher des nordeuropäischen Landes traditionell in den Wintermonaten in Saunas gehen, haben sie nun auch für die Sommermonate Grund genug, sich warm anzuziehen. Denn die Eislocation sorgt besonders an heißen Tagen für eine willkommene Abwechslung. Die fantasievolle Ausstattung und eine Beleuchtungsanlage, welche ein magisches, blaues Licht in die Eisbar zaubert, sollen die Besucher aus ihrer Welt des Alltags entführen und sie etwas ganz Besonderes erleben lassen. In der Magic Ice Gallery sind unter anderem Eis-Skulpturen von internationalen, renommierten Künstlern ausgestellt.

Betreiber der Anlage ist das nordnorwegische Unternehmen Magic North, das weltweit mehrere Eisbars betreibt. So zum Beispiel die Magic Ice Bar in Svolvær auf den Lofoten, die heute zu den meist besuchten Attraktionen vor Ort zählt. Ein besonderes Highlight: Auch in der Karibik, auf der Insel St. Thomas, eröffnete Magic North im Jahr 2012 eine Eisbar.

Wer die eiskalte Attraktion in Oslo erleben möchte, hat das ganze Jahr über bis zum 31.12.2014 die Gelegenheit, die Eisbar zwischen vier Uhr nachmittags und 23 Uhr (Di-Do) bzw. 24 Uhr (Fr-Sa) zu besuchen. Die Magic Ice Bar befindet sich mitten im Zentrum und ist damit ideal mit öffentlichen Verkehrsmitteln zu erreichen.

Quellen und weitere Informationen: Magicice.no, Visitoslo.com

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Neues Designhotel auf den Lofoten geplant

Atemberaubende Landschaft auf den Lofoten, Copyright: Sónia Arrepia Photography – Visitnorway.com

Auf den Lofoten-Inseln soll ein neues Designhotel, das Lofoten Opera Hotel, entstehen. Das berühmte norwegische Architekturbüro Snøhetta, das auch schon für den Bau der großartigen Oper in Oslo verantwortlich war, plant ein ringförmiges Gebäude, das sich elegant um einen zentralen Innenhof schmiegt. Einer überdimensionalen Schlange gleich soll sich das Hotel perfekt in die raue Landschaft der abgelegenen Region Glåpen einfügen. Im Süden und Westen grenzt es direkt ans Meer, im Norden und Norwesten an die Berge, die als Windschutz dienen sollen.

Werfen Sie hier einen Blick auf das geplante Hotel.

Das Hotel soll den allerneuesten Energiestandards entsprechen. Die Dächer und Fassaden sind mit Solarzellen bestückt, große Glasfronten bringen viel Licht ins Innere. Aufgrund der Abgeschiedenheit ist das Lofoten Opera Hotel perfektes Ziel für ruhesuchende Gäste, beispielsweise für konzentrierte Tagungen, gesundheitsorientierte Programme oder entspannende Incentives. Auf einer Fläche von rund 11.000 Quadratmetern gibt es im Hotel nicht nur moderne Zimmer und Appartments, sondern auch Wellnessbereiche, Restaurants, Meerwasserbecken und ein Amphitheater.

Der Komplex ist von der knapp 190 Kilometer langen Auerlandsfjellet-Route aus erreichbar. Entlang dieser Strecke gibt es ein weiteres Bauwerk der Snøhetta Architekten: ein runder, steinerner Aussichtspunkt in der Nähe des malerischen Fischerdörfchens Eggum. Alle Projekte des Osloer Architekturbüros haben eines gemein: Die Gebäude passen in die jeweilige Umgebung und stehen in beeindruckendem Einklang mit der Natur. In Norwegen sicherlich einer der wichtigsten Punkte für gelungene Architektur.

Quelle und weitere Informationen:  Wirtschaftswoche Green, Detail daily, Hotel Blog

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Landschaftsrouten werden ausgebaut

Reise auf Norwegens Landschaftsrouten ©C.H., VisitNorway

Die norwegischen Landschaftsrouten sind ein Abenteuer für sich. Auf den 18 Reisestrecken erleben Autofahrer spektakuläre Landschaftsbilder und phänomenale Szenarien, die unvergessen bleiben. Vier dieser eindrucksvollen Landschaftsrouten sind nun erweitert worden. Unter ihnen ist die Landschaftsroute Lofoten, die auf insgesamt 184 Kilometern vorbei an Fjord- und Insellandschaften führt. Auf der Strecke entdecken Autofahrer offenes Meer, alpine Berggipfel und kreideweiße Sandstrände. Durch die Neuerung führt die Route nun auch zu den Orten Nusfjord, Eggum, Vikten, Utakleiv, Unstad und auf die malerische Fischerinsel Henningsvær.

Etwas weiter im Norden verbindet die Landschaftsroute Senja Gryllefjord und Botnhamn, Norwegens zweitgrößte Insel. Neu zur Strecke hinzugekommen sind die Seitenstraßen nach Husøya und Mefjordvær. Helgelandskysten und Valdresflye sind die anderen beiden Routen, an denen die norwegische Verkehrsbehörde Statens Vegvesen Neuerungen durchgeführt hat. Die Straße zum Torghatten, Nordnorwegens markantem Berg mit dem Loch, ist jetzt ein Seitenarm der mittelnorwegischen Landschaftsroute Helgelandskyste, die sich – wie der Name bereits sagt – entlang der atemberaubenden Küsten Helgelands windet und über sechs Fährstrecken verknüpft ist. Die südnorwegische Strecke Valdresflye in Fjellnorwegen wurde um die Straße 51, die zwischen Randen und Gol verläuft, in Richtung Gjendesee ergänzt.

Insgesamt will Statens Vegvesen bis 2017 rund 600 Millionen norwegische Kronen (ca. 72,5 Millionen Euro) in den weiteren Ausbau und die Umgestaltung der 18 Landschaftsrouten des Landes mit Kunstwerken und Rastplätzen investieren.

Quellen und weitere Informationen: nasjonaleturistveger.no/de

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Lofoten-Abenteuer: Rückblick von Tanja

Die Welt gehört dem, der sie genießt.
Giacomo Leopardi (1798 – 1837)

Nach einer langen Anreise sind wir am frühen Abend endlich auf den Lofoten in Svolvær angekommen. Und man hat sofort gemerkt: hier ticken die Uhren anders. Hier ist niemand im Stress. Hier kann man sich entspannen. Die Menschen sind freundlich, sie lächeln einen an, das Essen ist köstlich – da wird das windige, regnerische Wetter fast zur Nebensache.

Ich möchte in diesem Bericht eigentlich nicht die komplette Reise beschreiben, ich möchte von meinen Highlights berichten. Das war der Besuch des Fischerdörfchens Henningsvær. Alleine die Fahrt dorthin war wunderschön, entlang an den Klippen auf kurvigen Straßen konnte man sehen, wie sich das Land, dem Meer in seiner Form anpasst und alles zusammen zu einem einzigartigen Naturschauspiel wird. Wellen, Felsen, Berge und die geschlängelte Straße ein tolles Bild.

Im Fischerdörfchen angekommen haben mich die kleinen, individuellen Handwerksbetriebe, Geschäfte und Cafés verzaubert. Es ist alles so gemütlich und die Menschen leben von dem was ihnen wirklich Freude bereitet. Wir waren in einem Café in dem die Besitzerin eigene Kerzen macht in den schönsten Farben und Formen. Bei leckeren Zimtschnecken einem guten Kaffee kann man gemütlich anschauen was es so alles zu kaufen gibt. Am liebsten wäre ich da für länger geblieben.

Aber es wurde ja nur noch interessanter wir haben einen Fischer besucht, der uns in einer Art Museum, welches aber auch Eventlocation sein kann – urgemütlich – erzählt hat wie der Alltag eines Fischers aussieht und wie die Fische verarbeitet werden.

Wir haben unheimlich viel über den Stockfisch (getrockneter Dorsch) gelernt und konnten ihn in allen Varianten testen. Ich nehme unheimlich viele tolle Eindrücke mit nach Hause und hoffe, dass ich ganz bald mit einer Gruppe auf die Lofoten reißen kann. Denn es gehört viel dazu, dass eine Destination begeistern kann auch mit Wind, Regen und Schneegestöber. Aber darüber kann man hinweg sehen, wenn man genießt was schön ist. Und da gibt es mehr als genug.

Copyright der Bilder: Tanja Angele

 

Lofoten-Abenteuer: Rückblick von Andrea

Nach einer langen Anreise von München über Oslo (mit vierstündiger Erkundungstour des Flughafens) und Bodø erreichten wir am frühen Abend unseren Zielflughafen Svolvær. Die herzliche Begrüßung von May-Britt und ihrer Mitarbeiterin von XXLofoten hat uns unsere Müdigkeit vergessen lassen und wir freuten uns alle riesig darauf, die Lofoten kennen zu lernen. Die ersten Erzählungen unseres geplanten Programms beim Abendessen in unserer Unterkunft, dem Thon Hotel, machten uns dann nur noch neugieriger.

Nach einem umfangreichen Frühstück fing es dann Samstagmorgen an. Wir besichtigten die charmanten, kuscheligen Hotels, Anker Brygge As und Rica Hotel, welche dem Stil der Region angepasst sind, als auch das moderne Lofoten Suite Hotel. Man kann jetzt schon erkennen, hier ist für jeden Geschmack etwas dabei!

Dann ging es mit der ersten Aktivität los: Fischen. Normalerweise dem Fischen gegenüber sehr skeptisch, hat es unsere Crew geschafft, das wir sehr viel Spaß dabei hatten. Wir mussten nicht still und leise darauf warten, dass die Fische anbissen, nein trotz lauten Lachens gelang es uns, einen 8,8 kg Dorsch an Land zu ziehen. Die Freude war groß, aber so langsam gingen uns auch die Kräfte aus und so begaben wir uns wieder auf den Heimweg. Nach einer kurzen Erfrischung im Hotel ging es zum nächsten Highlight – wir lernten, unseren Fisch fachgerecht zu filetieren! Als der Profi uns das vormachte, wirkte es noch sehr leicht, aber als wir selbst Hand anlegten, merkten wir schnell, dass es doch schwerer ist als gedacht.

Das von XXLofoten zubereitete Abendessen war einfach sensationell lecker. Es wurden Kostproben von Walwurst, Lammsalami und Fischzunge präsentiert und auch wenn es anfangs etwas befremdlich zu probieren war, so kann man jeden nur raten es zu essen, denn es ist einfach köstlich. Den Abend ließ unsere Gruppe noch im Hotel Pub gemütlich ausklingen und einige freuten sich schon darauf, endlich die Nordlichter in der Nacht zu sehen.

Leider war die Nacht zu stürmisch und außer Schnee, Hagel, Wind und Regen bekamen wir keine Nordlichter zu sehen. Durch den Sturm war leider auch unser Programm etwas durcheinander geraten, aber die Mitarbeiter von XXLofoten setzten alles daran, dass wir unsere RIB Safari durchführen konnten. So ging es bereits früh morgens los. Mit dicken Anzügen, jedem Wetter trotzend, fuhren wir mit hoher Geschwindigkeit übers Wasser. Die Natur war beeindruckend, auch wenn unser Adrenalinspiegel gleich den Wellen immer höher wurde. Aus Sicherheitsgründen – denn es stürmte ja auf offener See noch immer – mussten wir leider umkehren. Denn eines wird hier sehr hoch geschrieben „SAFETY FIRST“. Trotzdem waren wir alle sehr dankbar, überhaupt diese Tour, wenn auch nur kurz, starten zu können.  Zurück im Hotel gaben wir uns einem ausgiebigen Frühstück hin. Danach erkundete ein Teil Svolvær, der andere Teil stärkte sich im Zimmer für das Nachmittagsprogramm, welches uns in das kleine Fischerdorf Henningsvaer führte. Nach einem kurzen Stop in einem charmanten kleinen Kaffee, in dem man Kerzen selber macht, hatten wir einen kurzen Spaziergang durch den Ort. Einfach faszinierend so ein kleines Dorf mit seinen kleinen Geschäften. Weiter ging es in eine Fischfabrik, in der uns die Fischerei und die Trocknung der Stockfische näher gebracht wurden. Einmalig faszinierend war die Natur, die wir auch bei der Heimfahrt wieder genießen durften.

Wieder hieß es schnell frisch machen, denn ein Teil der Gruppe wollte vor dem Abendprogramm noch die Eisbar in Svolvær erkunden.

Bevor wir zum Abendessen aufbrachen, stand aber noch die Führung zu einigen Fischerhäuschen auf dem Programm. Der Eigentümer hat die alten Fischerkabinen zu vermietbaren Wohnungen hergerichtet, dabei aber wirklich darauf geachtet, den alten urigen Charme zu erhalten. Hier dachte sich jeder von uns: „Da muss ich selbst mal Urlaub machen!“ In seinem Restaurant  ließen wir uns wiedermal von der norwegischen Gastfreundlichkeit und delikatem Essen verwöhnen.

Mit vollem Bauch fieberten wir der letzte Nacht entgegen und somit der letzten Möglichkeit die Nordlichter zu sehen, doch leider wurden wir enttäuscht. Es hat wieder nicht geklappt. Naja, einfach ein Grund wieder zu kommen!

Ein letztes Mal genossen wir das reichhaltige Frühstücksbuffet, bevor wir auscheckten und uns auf den Weg nach Storvågan machten. Wir besichtigten noch ein gemütliches Hotel mit einigen Konferenzräumen und erkundeten ein altes Fischerdorf. Hier fand man sich in der Zeit zurück versetzt und auch die Geschichte der Fischer wurde uns im Fischermuseum nochmals nahe gebracht. Bevor wir einen kleinen Lunch zu uns nahmen, durften wir auch noch das ansässige Aquarium besichtigen mit den verschiedensten Meerestieren.

Mit einem weinenden und einem lachenden Auge verließen wird das wunderschöne Archipel. Aber eines wusste jeder einzelne von uns – hierher komme ich garantiert wieder!

Copyright der Bilder: Andrea Keri

Lofoten-Abenteuer: Rückblick von Carina

Freitagmorgen ging es von Frankfurt über Oslo und Bodø zum Zielflughafen Svolvær. Gleich bei unserer Ankunft wurden wir sehr herzlich und offen von den Mitarbeitern von XXLofoten begrüßt. Während unseres gesamten Aufenthaltes wurden wir von May-Britt und Frank begleitet. Bereits der erste Abend gab uns einen wunderbaren Einblick in die hervorragende Küche des Thon Hotels, in welchem wir übernachten durften.

Am Samstag ging es dann nach ein paar Hotel-Besichtigungen zum Fischen aufs Meer. Hier wurde uns gezeigt, mit welcher Technik man die Fische am besten an den Haken bekommt. Der Fang des Tages (der schwerste Fisch wog 8,8 kg) durfte dann abends von uns filetiert werden und wurde frisch für uns zubereitet. Außerdem konnten an diesem Abend neue Delikatessen probiert werden: Walfleisch und frittierte Fischzunge.

Das kleine Fischerdorf Henningsvær mit seinen knapp 500 Einwohnern konnte am Sonntag von uns unsicher gemacht werden. Der Besuch eines kleinen gemütlichen Cafés mit kleiner Kerzenfabrik gab uns einen wunderbaren Einblick, was man mit einer Gruppe alles Tolles auf den Lofoten machen kann! Abends durften wir uns noch ein gemütliches Hotel mit sehr traditionellen Fischerhütten anschauen. Abschließend gab es dort für uns Stockfisch im Speckmantel zu probieren. Es hat sehr lecker geschmeckt und kann nur weiterempfohlen werden.

© aller Bilder: Carina

Den letzten Tag dieses sehr ereignisreichen und großartigen Trips haben wir im Aquarium, im Lofoten Museum als auch in einer Galerie verbracht. Bevor es dann wieder zum Flughafen ging, gab es noch ein gemeinsames Abschiedsmittagessen.

Einziger Minuspunkt an diesem Trip waren die fehlenden Nordlichter. Dafür kann man aber wirklich niemanden verantwortlich machen. Das gibt uns schon einen Grund nochmal dorthin zurück zu gehen!

Unsere Eventplaner sind zurück von den Lofoten!

Zurück von den Lofoten und viele spannende Berichte im Gepäck! Vom 7. bis zum 10. März waren unsere fünf Eventplaner auf den Lofoten unterwegs und lernten die Region als Eventdestination kennen. May-Britt Paulsen von XXLofoten hatte für unsere Gruppe viel im Peto: Gemeinsam erkundeten sie Hotels, Venues und Museen, trafen sich mit wichtigen Kontakten für Meetings und Events und durften sogar selbst angeln und filitrieren!

Was es alles zu berichten gibt, alle Bilder und Kommentare zu unseren beiden Trips nach Lillehammer und auf die Lofoten finden Sie in unserem Blog sowie auf Facebook und Twitter. Wir freuen uns, dass unsere beiden Reisen so erfolgreich waren und auf ein Neues Norwegen als eine Destination mit unzähligen Meetingmöglichkeiten vorgestellt haben. Zu diesen Meetingmöglichkeiten dürfen natürlich die abenteuerlichen Teambuilding-Aktivitäten nicht fehlen. Nicht nur durch seine besonderen Tagungshotels und Venues macht sich Norwegen einen guten Namen, auch in Sachen Outdoormöglichkeiten ist das nordeuropäische Land einfach einmalig.

Den großen Reisebericht zu den Lofoten gibt es hier im Norwegen-Newsroom. Viel Spaß beim Lesen!

 

Hier sind einige unserer besten Bilder – vielen Dank an Carina Wieland!

…gemütlich in der Eis-Bar sitzen.

Was für eine Atmosphäre!

Unsere Eventplaner durften selbst gefangenen Fisch filitrieren – Was hieraus wohl Leckeres wird?

… et voilà!

 

Die Lofoten rufen: Tag 4 der Entdeckungstour

Das mit den Nordlichtern hat heute Nacht leider nicht geklappt.

Nach dem Aufstehen schnell ein letztes Frühstück genossen, ausgecheckt und los ging die Fahrt zu zwei weiteren Locations.

Wir haben uns in Storvågan ein sehr gemütliches „Hotel“ angeschaut. Dort fanden wir mehrere Häuser mit verschiedenen Schlafunterkünften, Eventlocations und einem sehr schön und gemütlich aufgebauten Restaurant vor. Alles direkt am Wasser mit wunderschönem Ausblick. Angeboten werden hier auch viele Outdooraktivitäten wie z.B. Skifahren.

Danach ging es weiter zu einer Anlage (Fischerdorf) mit verschiedenen renovierten Bootshäusern unterschiedlicher Größen, sehr vielen unterschiedlichen Meetingräumlichkeiten und einem weitreichenden Restaurant, in dem wir auch unseren kleinen sehr leckeren Lunch vor Abfahrt zum Flughafen zu uns nahmen. Auf dieser Anlage, direkt am Wasser, befindet sich ein Fischermuseum, eine Galerie für Fischerkunst und ein Aquarium mit Fischen verschiedenster Art. Wir wurden kurzfristig – obwohl alle drei Sehenswürdigkeiten eigentlich geschlossen waren – eingelassen und durften uns so von der Schönheit und der Historie dieses gemütlichen Ortes überzeugen.

Wir schauen zurück auf drei wunderschöne, aufregende, inspirierende und interessante Tage. Die Lofoten sind auf jeden Fall eine Reise wert – Wir werden wieder kommen – und zwar nicht nur wegen der Nordlichter, sondern auch wegen der Menschen, der Natur, der Landschaft, der Geschichte, Kultur und des guten Essens. Wir danken dem Norway Convention Bureau und dem Team von XXLofoten für diesen unglaublichen Trip und das sie uns diesen ermöglicht haben. Vielen Dank! Wir hoffen wir sehen euch bald wieder.

Welcome back to Germany!!!

Ein herzliches Dankeschön an Tanja Angele für die schönen Bilder aus dem Aquarium!

Wer lacht denn da? Ein riesiger Krebs…

Die Lofoten rufen: Tag 3 der Entdeckungstour

Heute ging unser Adventuretrip früher los als im Programm vorgesehen. Um halb 9 haben wir uns bei Wind und Schnee zu unserem RIP Boad Veranstalter auf gemacht. Wir haben uns wie Michelinmännchen bis zur Unbeweglichkeit vermummt, um für das Wasser, jegliches Wetter und evtl. Unfälle (was bisher nie passiert ist) gewappnet zu sein. Es ist einfach, aufregend und inspirierend zugleich, mitten auf dem Wasser mit hoher Geschwindigkeit die Aussicht zu genießen während man auf meterhohen Wellen übers Wasser peitscht. Es war wirklich eine einmalige Erfahrung, die das Adrenalin gepuscht hat. Man kann das Gefühl – dieses wunderbare Kribbeln im Bauch – wie das im Freefalltower oder der Achterbahn vergleichen, nur dass die Aussicht hier in Norwegen wesentlich beindruckender ist. Leider mussten wir unsere Tour, unserer Sicherheit zu Liebe, eher abbrechen. Die Wellen waren zu hoch, das Meer zu stürmisch, sodass wir umdrehen mussten – „Safty first“ ist hier die Devise. Aber wir hatten Glück, denn uns zu Liebe, um es testen zu können, ist unser Guide wenigstens kurz raus auf offene See gefahren, alle anderen Touren wurden für heute wegen einer Sturmwarnung gecancelt.Unsere mehrstündige Pause haben wir größtenteils mit einem ausgiebigen gemütlichen Frühstück verbracht. Ein Teil hat sich auf das Zimmer zurückgezogen, der andere Teil hat Svolvaer auf eigene Faust erkundet, um dann gemütlich in der Lobby Kaffee zu trinken.

Nach diesem Break haben wir uns nach Henningsvaer aufgemacht – ein kleines Fischerdorf eine halbe Stunde Fahrt weit von Svolvear. Dort haben wir uns zwei verschiedene Locations (Kaviar Fac Ory, Fischfabrik) angeschaut und schöne Geschichten über die Fischerei und die Trocknung der Stockfische angehört. Zwischen den zwei Locations hatten wir ein wenig Zeit zu Flanieren und konnten wunderschöne kleine Shops anschauen und kleine Geschenke bzw. Mitbringsel kaufen. Außerdem waren wir in einem kleinen urigen gemütlichen Kaffee und haben leckere Zimtschnecken gegessen und gezeigt bekommen, wie man Kerzen selber macht. Auf dem Hin- und Rückweg haben wir die faszinierende Aussicht genossen – einfach unglaublich und einmalig.

Im Hotel angekommen verteilten wir uns auf die Zimmer. Ein Teil von uns ist nach kurzer Ruhezeit in die Eisbar in Svolvaer gegangen. Es war eisig kalt aber doch faszinierend.

Danach stand die dritte Location auf dem Programm. Der Eigentümer hat verschiedene Fischerkabinen/-häuser restauriert und zu vermietbaren Wohnungen hergerichtet. Es ist wie ein eigenes Dorf, über eine Brücke zu erreichen. Hier kann man verschiedengroße gemütliche Unterkünfte, ein Konferenzzimmer und ein Restaurant in „walking distance“ erreichen und dabei Geschichten über den Lebensstil der Fischer hören und sehen. In dem hauseigenen Restaurant haben wir unser letztes Dinner dieses Trips eingenommen. Es war wieder vorzüglich. Diesmal haben wir nach dem Ziegenkäse Amuse Gueule, eine leckere Blumenkohlsuppe mit Rentierstreifen und danach gebackenen Stockfisch mit Speck ummantelt an Rote Beete Risotto serviert bekommen. Zum Abschluss gab es dann noch ein leckeres Pana Cotta mit Waldfrüchten.

Jetzt fiebern wir in unserer letzten Nacht der freien Sicht auf die Nordlichter entgegen. Drückt uns die Daumen!!!