Neues Nationalmuseum in Oslo gilt als riesiges Bauunternehmen

Norwegens Nationalfeiertag am 17. Mai, Copyright: Nancy Bundt, VisitNorway

Oslo hat mit dem Bau eines neuen Nationalmuseums begonnen. Das Vorhaben ist gigantisch, denn der Komplex ist mit einer Gesamtfläche von rund 54.000 Quadratmetern eine der größten kulturellen Einrichtungen in Europa. Das Grundstück erstreckt sich über einen Häuserblock auf dem Gelände der ehemaligen Vestbanen Station im Zentrum der norwegischen Stadt. Damit liegt das neue Museum zwischen dem königlichen Schlosspark und Oslos Hafen, in unmittelbarer Umgebung des Nobel-Friedenszentrums.

Die Architekten haben das ehrgeizige Ziel, das Museum dezent erscheinen zu lassen. Das Gebäude soll aus der Ferne zwar sichtbar sein, aber nicht pompös, sondern im Einklang mit der Umwelt stehen. Im Inneren des Museums sind drei bedeutende Kunstausstellungen geplant. Dabei werden sowohl Sammlungen der Nationalgalerie, des Nationalmuseums für Künste, Architektur und Design als auch des Museums für Zeitgenössische Kunst gezeigt. Darüber hinaus will das Museum mit neuen Kunstrichtungen experimentieren, darunter auch mit digitalen Inhalten. Diese sollen so aufbereitet werden, dass sie das Bild klassischer Kunstgegenstände nicht stören. Für Audun Eckhoff, dem Direktor des Nationalmuseums, ist es wichtig, dass dieses Gebäude ein Monument wird, mit dem sich die Norweger identifizieren können.

Die Baumaßnahmen starten pünktlich im Jubiläumsjahr des nordeuropäischen Landes. Vor genau 200 Jahren lösten sich die Norweger politisch von Schweden und erklärten sich mit der Verabschiedung einer eigenen Verfassung für unabhängig. Großer Höhepunkt im Jubiläumsjahr 2014 ist der  Nationalfeiertag am 17. Mai, der Tag, an dem Norwegens führende Politiker die Verfassung unterschrieben. Der Bau des neuen Nationalmuseums in Oslo soll bis 2019 abgeschlossen sein.

Quelle und weitere Informationen: Norwaypost.no

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Eislabyrinth im Botanischen Garten in Oslo

Copyright: Terje Rakke/Nordic Life – Visitnorway.com

Norwegen feiert dieses Jahr 200 Jahre Verfassung. Genau gleich alt ist der Botanische Garten  in Oslo. Deshalb hat sich die Stadt etwas Spezielles einfallen lassen: Aus Eis fertigte der Künstler Peder Istad stilvolle Mauerwerke, die er dann zu einem Labyrinth aneinanderreihte. Lichter bestrahlen dieses Kunstwerk von unten, so dass die Eisformen besonders in der Dämmerung eindrucksvoll wirken. Der Künstler wählte bewusst ein Labyrinth als Motiv, denn er will daran erinnern, dass im Geburtsjahr 1814 Gartenlabyrinthe besonders in Mode waren.

Um die Idee dieses einmaligen Labyrinths umsetzen zu können, besorgten die Osloer 70 Tonnen Eis aus dem ostnorwegischen Tynset, einer Gemeinde, in der ideale Wetterverhältnisse für Schnee und Eis herrschen. Motorsägen und Raspeln zauberten aus dem ungeformten Eis das Kunstwerk, das einen Durchmesser von zwölf Meter misst. Besucher haben bis voraussichtlich Mitte Februar die Chance, die Eisskulptur zu betrachten. Dann, wenn die Temperaturen wieder milder werden und der Frühling naht, wird dieses winterliche Werk schmelzen.

Der Botanische Garten Oslos ist eine Oase im Herzen der Hauptstadt und beheimatet etwa 8.600 Pflanzenarten. Diese sind systematisch als Alpengarten mit Bach und Wasserfall, als Nutzpflanzengarten sowie als Duft- und Tropengärten angeordnet. Die Anlage ist Teil der Universität von Oslo und ganzjährig geöffnet. Sie ist Norwegens ältester Botanischer Garten.

Quellen und weitere Informationen: Norwegenservice, VisitOslo, Botanic Gardens Conservation International

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Norweger feiern 200-jähriges Bestehen ihrer Verfassung

Vor genau 200 Jahren deklarierte Norwegen seine politische Unabhängigkeit. Zum Start des Jubiläumsjahres 2014 eröffnete die norwegische Königin Sonja die Sonderausstellung „1814 – The Game for Denmark and Norway“ im Freilichtmuseum in Oslo. Bis Ende Juli können sich Besucher rund um Norwegens politische Geschichte, die Verfassung und deren Entstehung informieren. Daneben präsentiert das Freilichtmuseum in Zusammenarbeit mit dem Dänischen Museum für Nationalgeschichte in Frederiksborg 300 Ausstellungsstücke, die das Jahr 1814 thematisieren.

Am 14. Januar 1814 unterzeichneten Dänemark, Schweden und England einen Friedensvertrag, der vorsah, dass die Dänen das Land Norwegen an die Schweden abtraten. Damit wurde die geografische Neuordnung Nordeuropas in die Wege geleitet. Vier Monate später, am 17. Mai 1814, erklärte sich Norwegen von Schweden unabhängig und verabschiedete seine erste Verfassung.

Der norwegische Nationalfeiertag 17. Mai wird im ganzen Land mit bunten Kinderumzügen und Nationaltrachten gefeiert. Die längste Kinder-Parade des nordeuropäischen Landes gibt es mit rund 100 teilnehmenden Schulen und Blaskapellen in Oslo. Anlässlich des 200-jährigen Jubiläums werden zahlreiche Feierlichkeiten und Veranstaltungen über das ganze Jahr in Norwegen stattfinden.

Quellen und weitere Informationen: Visit Norway: Norwegen feiert seine Geburtsstunde, Visit Norway: Norwegens Nationalfeiertag Pressekontakt: Norway Convention Bureau/Innovation Norway c/o piranha presse & pr GmbH Ansprechpartner: Susanne Hertenberger Raiffeisenstraße 8 D-97209 Veitshöchheim Tel: +49 (0)931 9002 110 Mail: s.hertenberger@piranha-pr.de