Der besondere Charme des Fischrestaurants Cornelius

Copyright: C.H., Visit Norway

Alfred Roald Sætre ist Chefkoch und Besitzer des Seafood Restaurant Cornelius in Bergen und gleichzeitig ein leidenschaftlicher Angler, der viele unterhaltsame Geschichte zu erzählen weiß. Wir haben ihn zu unserem Networking Event “F(r)isch & Fit in Norwegen” in Düsseldorf am 8. April 2014 eingeladen und freuen uns auf seinen ganz besonderen Esprit! Unseren rund 40 Gästen wird er mit einigen Geschichten auflauern und unter anderem berichten, wie er zu dem geworden ist, was er heute ist, und wie und warum er das Restaurant übernommen hat. Außerdem gibt er einen kleinen Einblick in die Geheimnisse des Kochens. Live wird er den Gästen zeigen, wie man am besten und geschmackvollsten Muscheln zubereitet.

Das Cornelius Restaurant ist eines der gefragtesten in Norwegen. Nicht nur durch seine ausgezeichneten Speisen und einer feinen Palette an internationalen Weinen, sondern vor allem durch die Herzlichkeit des ganzen Teams zeichnet sich der Betrieb aus. Das Lokal befindet sich auf der Insel Holmen im westnorwegischen Bergen. Täglich warten auf Gäste frisch gefangener Fisch und Schalentiere – eine Besonderheit, für die der Hobbyangler Alfred selbst Sorge trägt. Die Küche steht unter dem Motto „meterologisches Menü“ und lässt sich inspirieren von Wetter, Jahreszeiten und einer lebensechten Spontaneität. Von dem Restaurant aus genießen Besucher einen atemberaubenden Ausblick über Fjordlandschaften und die charmante Hafengegend Bergens. Daneben können sie sich zu Koch-, Weinseminaren und Vorträgen anmelden.

Die Überfahrt auf die Insel von Bergen dauert gut 20 Minuten, vom Flesland Kai nahe dem Flughafen weniger als zehn Minuten.

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Quellen und weitere Informationen: Fischrestaurant Cornelius, tmf: Norwegische Restaurants

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Lofoten-Abenteuer: Rückblick von Tanja

Die Welt gehört dem, der sie genießt.
Giacomo Leopardi (1798 – 1837)

Nach einer langen Anreise sind wir am frühen Abend endlich auf den Lofoten in Svolvær angekommen. Und man hat sofort gemerkt: hier ticken die Uhren anders. Hier ist niemand im Stress. Hier kann man sich entspannen. Die Menschen sind freundlich, sie lächeln einen an, das Essen ist köstlich – da wird das windige, regnerische Wetter fast zur Nebensache.

Ich möchte in diesem Bericht eigentlich nicht die komplette Reise beschreiben, ich möchte von meinen Highlights berichten. Das war der Besuch des Fischerdörfchens Henningsvær. Alleine die Fahrt dorthin war wunderschön, entlang an den Klippen auf kurvigen Straßen konnte man sehen, wie sich das Land, dem Meer in seiner Form anpasst und alles zusammen zu einem einzigartigen Naturschauspiel wird. Wellen, Felsen, Berge und die geschlängelte Straße ein tolles Bild.

Im Fischerdörfchen angekommen haben mich die kleinen, individuellen Handwerksbetriebe, Geschäfte und Cafés verzaubert. Es ist alles so gemütlich und die Menschen leben von dem was ihnen wirklich Freude bereitet. Wir waren in einem Café in dem die Besitzerin eigene Kerzen macht in den schönsten Farben und Formen. Bei leckeren Zimtschnecken einem guten Kaffee kann man gemütlich anschauen was es so alles zu kaufen gibt. Am liebsten wäre ich da für länger geblieben.

Aber es wurde ja nur noch interessanter wir haben einen Fischer besucht, der uns in einer Art Museum, welches aber auch Eventlocation sein kann – urgemütlich – erzählt hat wie der Alltag eines Fischers aussieht und wie die Fische verarbeitet werden.

Wir haben unheimlich viel über den Stockfisch (getrockneter Dorsch) gelernt und konnten ihn in allen Varianten testen. Ich nehme unheimlich viele tolle Eindrücke mit nach Hause und hoffe, dass ich ganz bald mit einer Gruppe auf die Lofoten reißen kann. Denn es gehört viel dazu, dass eine Destination begeistern kann auch mit Wind, Regen und Schneegestöber. Aber darüber kann man hinweg sehen, wenn man genießt was schön ist. Und da gibt es mehr als genug.

Copyright der Bilder: Tanja Angele

 

Bergens Musikfestival Borealis vom 19. – 23. März

Hanseviertel Bryggen. Copyright: Terje Rakke, VisitNorway

Norwegens Stadt Bergen öffnet ihre Pforten für das diesjährige Musikfestival Borealis. Zahlreiche Künstler und Besucher aus Skandinavien und aller Welt werden erwartet. Vom 19. bis zum 23. März werden im Bergen Sentrum Stücke der Gegenwartsmusik aufgeführt. Ein wahres Highlight für Musikfans, und ein besonderes Ereignis für alle, die gerne nach Bergen reisen.

Denn die einzige Hansestadt des nordeuropäischen Landes taucht für diese fünf Tage in farbenprächtiges und buntes Spektakel ein. Die Stadt Bergen zeigt sich dabei sehr ehrgeizig, das Event soll vor allem internationale Gäste locken und von der Stadt überzeugen. Bereits 1979 zeichnete die UNESCO das Hanseviertel Bryggen mit seinen etwa 60 Gebäuden als Weltkulturerbe aus. Die Holzbauten sind die vielleicht größte Sehenswürdigkeit der Stadt Bergen und geben Einblicke in das frühere Leben aus der Hansezeit.

Neben den musikalischen Veranstaltungen finden jede Menge Tanzaufführungen, Ausstellungen und Diskussionsrunden statt. Auch lädt das Kino Borealis zu Sondervorstellungen ein. “Borealis” ist Schauplatz für Gegenwartsmusik. Hier treffen neue Medien auf etablierte Technologien. Die Künstler zeigen sich sehr experimentierfreudig und innovativ, bieten aber gleichzeitig hochqualifizierte Musikperformances. Die norwegischen Musikfreunde haben sich bereits eine Woche vorher ab dem 11. März kräftig aufgewärmt. Besucher des Festivals dürfen deshalb gespannt sein – gute Stimmung und viele verschiedene Eindrücke sind garantiert!

Fotos und Eindrücke von dem Musikfestival Borealis finden Sie auch auf Facebook! Informationen zum Programm gibt es hier.

Quellen und weitere Informationen: Borealis Festival, Visit Bergen

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Lofoten-Abenteuer: Rückblick von Andrea

Nach einer langen Anreise von München über Oslo (mit vierstündiger Erkundungstour des Flughafens) und Bodø erreichten wir am frühen Abend unseren Zielflughafen Svolvær. Die herzliche Begrüßung von May-Britt und ihrer Mitarbeiterin von XXLofoten hat uns unsere Müdigkeit vergessen lassen und wir freuten uns alle riesig darauf, die Lofoten kennen zu lernen. Die ersten Erzählungen unseres geplanten Programms beim Abendessen in unserer Unterkunft, dem Thon Hotel, machten uns dann nur noch neugieriger.

Nach einem umfangreichen Frühstück fing es dann Samstagmorgen an. Wir besichtigten die charmanten, kuscheligen Hotels, Anker Brygge As und Rica Hotel, welche dem Stil der Region angepasst sind, als auch das moderne Lofoten Suite Hotel. Man kann jetzt schon erkennen, hier ist für jeden Geschmack etwas dabei!

Dann ging es mit der ersten Aktivität los: Fischen. Normalerweise dem Fischen gegenüber sehr skeptisch, hat es unsere Crew geschafft, das wir sehr viel Spaß dabei hatten. Wir mussten nicht still und leise darauf warten, dass die Fische anbissen, nein trotz lauten Lachens gelang es uns, einen 8,8 kg Dorsch an Land zu ziehen. Die Freude war groß, aber so langsam gingen uns auch die Kräfte aus und so begaben wir uns wieder auf den Heimweg. Nach einer kurzen Erfrischung im Hotel ging es zum nächsten Highlight – wir lernten, unseren Fisch fachgerecht zu filetieren! Als der Profi uns das vormachte, wirkte es noch sehr leicht, aber als wir selbst Hand anlegten, merkten wir schnell, dass es doch schwerer ist als gedacht.

Das von XXLofoten zubereitete Abendessen war einfach sensationell lecker. Es wurden Kostproben von Walwurst, Lammsalami und Fischzunge präsentiert und auch wenn es anfangs etwas befremdlich zu probieren war, so kann man jeden nur raten es zu essen, denn es ist einfach köstlich. Den Abend ließ unsere Gruppe noch im Hotel Pub gemütlich ausklingen und einige freuten sich schon darauf, endlich die Nordlichter in der Nacht zu sehen.

Leider war die Nacht zu stürmisch und außer Schnee, Hagel, Wind und Regen bekamen wir keine Nordlichter zu sehen. Durch den Sturm war leider auch unser Programm etwas durcheinander geraten, aber die Mitarbeiter von XXLofoten setzten alles daran, dass wir unsere RIB Safari durchführen konnten. So ging es bereits früh morgens los. Mit dicken Anzügen, jedem Wetter trotzend, fuhren wir mit hoher Geschwindigkeit übers Wasser. Die Natur war beeindruckend, auch wenn unser Adrenalinspiegel gleich den Wellen immer höher wurde. Aus Sicherheitsgründen – denn es stürmte ja auf offener See noch immer – mussten wir leider umkehren. Denn eines wird hier sehr hoch geschrieben „SAFETY FIRST“. Trotzdem waren wir alle sehr dankbar, überhaupt diese Tour, wenn auch nur kurz, starten zu können.  Zurück im Hotel gaben wir uns einem ausgiebigen Frühstück hin. Danach erkundete ein Teil Svolvær, der andere Teil stärkte sich im Zimmer für das Nachmittagsprogramm, welches uns in das kleine Fischerdorf Henningsvaer führte. Nach einem kurzen Stop in einem charmanten kleinen Kaffee, in dem man Kerzen selber macht, hatten wir einen kurzen Spaziergang durch den Ort. Einfach faszinierend so ein kleines Dorf mit seinen kleinen Geschäften. Weiter ging es in eine Fischfabrik, in der uns die Fischerei und die Trocknung der Stockfische näher gebracht wurden. Einmalig faszinierend war die Natur, die wir auch bei der Heimfahrt wieder genießen durften.

Wieder hieß es schnell frisch machen, denn ein Teil der Gruppe wollte vor dem Abendprogramm noch die Eisbar in Svolvær erkunden.

Bevor wir zum Abendessen aufbrachen, stand aber noch die Führung zu einigen Fischerhäuschen auf dem Programm. Der Eigentümer hat die alten Fischerkabinen zu vermietbaren Wohnungen hergerichtet, dabei aber wirklich darauf geachtet, den alten urigen Charme zu erhalten. Hier dachte sich jeder von uns: „Da muss ich selbst mal Urlaub machen!“ In seinem Restaurant  ließen wir uns wiedermal von der norwegischen Gastfreundlichkeit und delikatem Essen verwöhnen.

Mit vollem Bauch fieberten wir der letzte Nacht entgegen und somit der letzten Möglichkeit die Nordlichter zu sehen, doch leider wurden wir enttäuscht. Es hat wieder nicht geklappt. Naja, einfach ein Grund wieder zu kommen!

Ein letztes Mal genossen wir das reichhaltige Frühstücksbuffet, bevor wir auscheckten und uns auf den Weg nach Storvågan machten. Wir besichtigten noch ein gemütliches Hotel mit einigen Konferenzräumen und erkundeten ein altes Fischerdorf. Hier fand man sich in der Zeit zurück versetzt und auch die Geschichte der Fischer wurde uns im Fischermuseum nochmals nahe gebracht. Bevor wir einen kleinen Lunch zu uns nahmen, durften wir auch noch das ansässige Aquarium besichtigen mit den verschiedensten Meerestieren.

Mit einem weinenden und einem lachenden Auge verließen wird das wunderschöne Archipel. Aber eines wusste jeder einzelne von uns – hierher komme ich garantiert wieder!

Copyright der Bilder: Andrea Keri

Lofoten-Abenteuer: Rückblick von Carina

Freitagmorgen ging es von Frankfurt über Oslo und Bodø zum Zielflughafen Svolvær. Gleich bei unserer Ankunft wurden wir sehr herzlich und offen von den Mitarbeitern von XXLofoten begrüßt. Während unseres gesamten Aufenthaltes wurden wir von May-Britt und Frank begleitet. Bereits der erste Abend gab uns einen wunderbaren Einblick in die hervorragende Küche des Thon Hotels, in welchem wir übernachten durften.

Am Samstag ging es dann nach ein paar Hotel-Besichtigungen zum Fischen aufs Meer. Hier wurde uns gezeigt, mit welcher Technik man die Fische am besten an den Haken bekommt. Der Fang des Tages (der schwerste Fisch wog 8,8 kg) durfte dann abends von uns filetiert werden und wurde frisch für uns zubereitet. Außerdem konnten an diesem Abend neue Delikatessen probiert werden: Walfleisch und frittierte Fischzunge.

Das kleine Fischerdorf Henningsvær mit seinen knapp 500 Einwohnern konnte am Sonntag von uns unsicher gemacht werden. Der Besuch eines kleinen gemütlichen Cafés mit kleiner Kerzenfabrik gab uns einen wunderbaren Einblick, was man mit einer Gruppe alles Tolles auf den Lofoten machen kann! Abends durften wir uns noch ein gemütliches Hotel mit sehr traditionellen Fischerhütten anschauen. Abschließend gab es dort für uns Stockfisch im Speckmantel zu probieren. Es hat sehr lecker geschmeckt und kann nur weiterempfohlen werden.

© aller Bilder: Carina

Den letzten Tag dieses sehr ereignisreichen und großartigen Trips haben wir im Aquarium, im Lofoten Museum als auch in einer Galerie verbracht. Bevor es dann wieder zum Flughafen ging, gab es noch ein gemeinsames Abschiedsmittagessen.

Einziger Minuspunkt an diesem Trip waren die fehlenden Nordlichter. Dafür kann man aber wirklich niemanden verantwortlich machen. Das gibt uns schon einen Grund nochmal dorthin zurück zu gehen!

Acht neue Mitglieder für norwegischen Verband De Historiske

Der Verband Historischer Hotels und Restaurants Norwegens (De Historiske) verzeichnet für das Jahr 2014 einen Zuwachs von acht neuen Mitgliedern. Aus insgesamt 42 Anträgen wurden diejenigen ausgewählt, die den genauen Vorgaben des Verbands am besten entsprechen und damit durch historische Qualität, Authentizität und Gastfreundschaftlichkeit überzeugen konnten. Neu mit dabei sind das Hotel Königs Winger auf der Festung Kongsvinger in der ostnorwegischen Region Hedmark, das Gästehaus Åmot Operagard an der Westküste in der Region Sunnfjord und das Hotel Erzscheidergården in der UNESCO-Welterbestadt Røros in der Region Trøndelag. Neue Mitglieder sind ebenfalls das Store Ringheim Hotel und Restaurant im fjordnorwegischen Voss, das Røisheim Hotel in Lom am Rande des Jotunheimen Nationalparks sowie das Restaurant Maki in Ålesund an der Westküste. Auch die Restaurants von Ingierstrand Bad südöstlich von Oslo und die Altona Weinbar in der Hansestadt Bergen gehören nun zu De Historiske. Damit besteht die Gruppe aktuell aus 50 Hotels, 19 Restaurants und zwei Schiffen.

Der Verband Historischer Hotels und Restaurants ist ein Zusammenschluss von einzigartigen Gebäuden, zu denen Landsitze, Herrenhäuser, aus Holz erbaute Hotels im Schweizer- oder Jugendstil, alte Herbergen sowie weitere historische Gebäude gehören, die über aufwendige Restaurierungen in romantische Hotels und Restaurants transformiert wurden. Sie bieten Eventplanern die Gelegenheit zu besonderen Meetings, die mit professioneller Eventausstattung in einem herzlichen und charmanten Ambiente abgehalten werden.

Quellen und weitere Informationen: Visit Norway, Historic hotels of Europe: De Historiske

Pressekontakt: Norway Convention Bureau/Innovation Norway c/o piranha presse & pr GmbH Ansprechpartner: Susanne Hertenberger Raiffeisenstraße 8 D-97209 Veitshöchheim Tel: +49 (0)931 9002 110 Mail: s.hertenberger@piranha-pr.de

Die Lofoten rufen: Tag 4 der Entdeckungstour

Das mit den Nordlichtern hat heute Nacht leider nicht geklappt.

Nach dem Aufstehen schnell ein letztes Frühstück genossen, ausgecheckt und los ging die Fahrt zu zwei weiteren Locations.

Wir haben uns in Storvågan ein sehr gemütliches „Hotel“ angeschaut. Dort fanden wir mehrere Häuser mit verschiedenen Schlafunterkünften, Eventlocations und einem sehr schön und gemütlich aufgebauten Restaurant vor. Alles direkt am Wasser mit wunderschönem Ausblick. Angeboten werden hier auch viele Outdooraktivitäten wie z.B. Skifahren.

Danach ging es weiter zu einer Anlage (Fischerdorf) mit verschiedenen renovierten Bootshäusern unterschiedlicher Größen, sehr vielen unterschiedlichen Meetingräumlichkeiten und einem weitreichenden Restaurant, in dem wir auch unseren kleinen sehr leckeren Lunch vor Abfahrt zum Flughafen zu uns nahmen. Auf dieser Anlage, direkt am Wasser, befindet sich ein Fischermuseum, eine Galerie für Fischerkunst und ein Aquarium mit Fischen verschiedenster Art. Wir wurden kurzfristig – obwohl alle drei Sehenswürdigkeiten eigentlich geschlossen waren – eingelassen und durften uns so von der Schönheit und der Historie dieses gemütlichen Ortes überzeugen.

Wir schauen zurück auf drei wunderschöne, aufregende, inspirierende und interessante Tage. Die Lofoten sind auf jeden Fall eine Reise wert – Wir werden wieder kommen – und zwar nicht nur wegen der Nordlichter, sondern auch wegen der Menschen, der Natur, der Landschaft, der Geschichte, Kultur und des guten Essens. Wir danken dem Norway Convention Bureau und dem Team von XXLofoten für diesen unglaublichen Trip und das sie uns diesen ermöglicht haben. Vielen Dank! Wir hoffen wir sehen euch bald wieder.

Welcome back to Germany!!!

Ein herzliches Dankeschön an Tanja Angele für die schönen Bilder aus dem Aquarium!

Wer lacht denn da? Ein riesiger Krebs…

Die Lofoten rufen: Tag 3 der Entdeckungstour

Heute ging unser Adventuretrip früher los als im Programm vorgesehen. Um halb 9 haben wir uns bei Wind und Schnee zu unserem RIP Boad Veranstalter auf gemacht. Wir haben uns wie Michelinmännchen bis zur Unbeweglichkeit vermummt, um für das Wasser, jegliches Wetter und evtl. Unfälle (was bisher nie passiert ist) gewappnet zu sein. Es ist einfach, aufregend und inspirierend zugleich, mitten auf dem Wasser mit hoher Geschwindigkeit die Aussicht zu genießen während man auf meterhohen Wellen übers Wasser peitscht. Es war wirklich eine einmalige Erfahrung, die das Adrenalin gepuscht hat. Man kann das Gefühl – dieses wunderbare Kribbeln im Bauch – wie das im Freefalltower oder der Achterbahn vergleichen, nur dass die Aussicht hier in Norwegen wesentlich beindruckender ist. Leider mussten wir unsere Tour, unserer Sicherheit zu Liebe, eher abbrechen. Die Wellen waren zu hoch, das Meer zu stürmisch, sodass wir umdrehen mussten – „Safty first“ ist hier die Devise. Aber wir hatten Glück, denn uns zu Liebe, um es testen zu können, ist unser Guide wenigstens kurz raus auf offene See gefahren, alle anderen Touren wurden für heute wegen einer Sturmwarnung gecancelt.Unsere mehrstündige Pause haben wir größtenteils mit einem ausgiebigen gemütlichen Frühstück verbracht. Ein Teil hat sich auf das Zimmer zurückgezogen, der andere Teil hat Svolvaer auf eigene Faust erkundet, um dann gemütlich in der Lobby Kaffee zu trinken.

Nach diesem Break haben wir uns nach Henningsvaer aufgemacht – ein kleines Fischerdorf eine halbe Stunde Fahrt weit von Svolvear. Dort haben wir uns zwei verschiedene Locations (Kaviar Fac Ory, Fischfabrik) angeschaut und schöne Geschichten über die Fischerei und die Trocknung der Stockfische angehört. Zwischen den zwei Locations hatten wir ein wenig Zeit zu Flanieren und konnten wunderschöne kleine Shops anschauen und kleine Geschenke bzw. Mitbringsel kaufen. Außerdem waren wir in einem kleinen urigen gemütlichen Kaffee und haben leckere Zimtschnecken gegessen und gezeigt bekommen, wie man Kerzen selber macht. Auf dem Hin- und Rückweg haben wir die faszinierende Aussicht genossen – einfach unglaublich und einmalig.

Im Hotel angekommen verteilten wir uns auf die Zimmer. Ein Teil von uns ist nach kurzer Ruhezeit in die Eisbar in Svolvaer gegangen. Es war eisig kalt aber doch faszinierend.

Danach stand die dritte Location auf dem Programm. Der Eigentümer hat verschiedene Fischerkabinen/-häuser restauriert und zu vermietbaren Wohnungen hergerichtet. Es ist wie ein eigenes Dorf, über eine Brücke zu erreichen. Hier kann man verschiedengroße gemütliche Unterkünfte, ein Konferenzzimmer und ein Restaurant in „walking distance“ erreichen und dabei Geschichten über den Lebensstil der Fischer hören und sehen. In dem hauseigenen Restaurant haben wir unser letztes Dinner dieses Trips eingenommen. Es war wieder vorzüglich. Diesmal haben wir nach dem Ziegenkäse Amuse Gueule, eine leckere Blumenkohlsuppe mit Rentierstreifen und danach gebackenen Stockfisch mit Speck ummantelt an Rote Beete Risotto serviert bekommen. Zum Abschluss gab es dann noch ein leckeres Pana Cotta mit Waldfrüchten.

Jetzt fiebern wir in unserer letzten Nacht der freien Sicht auf die Nordlichter entgegen. Drückt uns die Daumen!!!

Die Lofoten rufen: Tag 2 der Entdeckungstour

Heute hatten wir alle Gezeiten. Vom Nebel ging es über zum Regen, zum Sturm, zum Hagel, Schnee bis hin zur Sonne und wieder zurück. Angefangen hat unser Tag mit einem super leckeren Frühstücksbuffet. Es gab alles was das Herz begehrt. Kritiker sagen nicht umsonst, dass es dass drittbeste Frühstück im Hotel Thon gibt. Nach dem Frühstück brachen wir gestärkt auf, um uns drei Hotels (Lofoten Suite Hotel, Rica Hotel, Anker Brygge As) anzusehen, die verschiedener nicht sein können. Das Moderne gemischt mit dem altmodischen Charme – es gibt hier für jeden Geschmack und für jede Gruppe die richtige Unterkunft. Die Meeting-, Event- und Konferenzmöglichkeiten sind sehr manigfaltig – jedoch wirkt jede auf ihre Art modern und gemütlich.

Nach einem kurzen Break im Hotel haben wir uns auf zu unserer für heute anstehenden Activity gemacht. Es ging zum Angeln! Man stellt sich beim Angeln immer vor, dass man gelangweilt und ruhig nebeneinander sitzt und keinen Mucks von sich geben kann – nicht aber in Norwegen. Wir hatten viel Spaß, haben viel gelacht, aber auch viel über das Angeln und die Fische gelernt – und das Wichtigste – wir waren erfolgreich! Es war sehr anstrengend – nicht nur körperlich, denn die stürmische Seeluft war sehr kräftezehrend – aber die Erfahrung war es auf jeden Fall wert. Insgesamt bestand unser Fang heute aus acht großen und zwei kleinen Fischen. Der größte davon hat nicht zu verachtende 8,8 kg gewogen!!Kurz im Hotel ausgeruht und frisch gemacht, haben wir uns darangemacht, unseren gefangenen Fisch zum frühabendlichen Dinner selber zuzubereiten bzw. zu filetieren. Nachdem wir gezeigt bekommen haben, wie der Fisch fachgerecht filitiert wird, durften zwei von uns selber Hand anlegen. Aber wer schon einmal beim Filetieren zugesehen hat – glaubt ja nicht, dass es so einfach ist, wie es beim Fachmann aussieht. Es ist schwerer als gedacht, das Filet ohne Knochen und Gräten fein säuberlich für die Zubereitung fertig zu stellen.

Wir haben wie auch gestern schon und von XXLofoten üblich wieder sehr sehr gut gesund und frisch gegessen. Nach der leckeren Muschelsuppe ging es über zu verschiedenen Kleinigkeiten (Kavierhäppchen mit Sourecreme, „Fischstäbchen“, Walwurst und Lammsalami) bis hin zu dem Hauptgang – unserem gefangenen selbst filitierten Fisch mit Kartoffelpüree, panierter Fischzunge und etwas Gemüse. Es war wirklich köstlich, auch wenn die Vorstellung, Zunge oder Wal zu essen, anfangs etwas befremdlich war – Probiert es – auch Ihr werdet es lieben. Nach dem Hauptgang angereichert durch interessante Gespräche haben wir erfahren, wie man auf norwegische Weise sehr aromatischen Kaffee über spezielle Filter selber brüht. Eine etwas längere Prozedur – aber das Warten hat sich in jedem Fall gelohnt. Außerdem wurde unsere Geduld mit leckeren selbst gemachten Pralinen – verschiedenster Füllungen belohnt. Danach haben wir den Abend im hoteleigenen Pub gemütlich bei Softdrinks, Fußball und Erlebniserzählungen des Tages ausklingen lassen.


Die Lofoten rufen: Tag 1 der Entdeckungstour

Unser Trip zu den Lofoten hat heute begonnen! Nachdem wir uns aus unterschiedlichen Städten (München, Frankfurt, Hamburg) alleine aufgemacht haben, haben wir uns in Oslo am Flughafen getroffen, um gemeinsam den Weg zu unserem viertägigen Abenteuer fortzusetzen. Nach kurzem Zwischenstop in Bodo konnten wir schon erste unglaubliche landschaftliche Eindrücke auf dem Inlandsflug von Bodo nach Svolvær erleben.

Im Hotel Thon angekommen hatten wir eine kurze Verschnaufpause und konnten von unserem Hotelzimmer aus und später auch aus dem im 10. Stock gelegenen Konferenzraum den atemberaubenden weitreichenden Ausblick auf die schneebestäubten Berge und die „Lofoten Seas“ genießen. Nach der kurzen interessanten Präsentation über unser Hotel, dem größten auf den Lofoten (Hotel Thon), und der Bekanntgabe des Programms für die nächsten drei Tage begleitete uns May-Britt zu unserem sehr leckeren, gesunden, einheimischem 4-Gänge-Menü. Unsere Geschmacksknospen wurden durch leckeren Lachs, eine Blumenkohlsuppe mit Trüffeln, ein Rehntierfilet mit Karottenpüree, Austernpilzen und Gemüse und einer Variation verschiedener Dessertköstlichkeiten auf die nächsten Tage eingestimmt. Untermalt wurde dieses Menü durch witzige, aber auch wissenswerte Geschichten über die Lofoten und Norwegen allgemein.

Wir freuen uns auf mehr Eindrücke, Sehenswürdigkeiten und Outdooraktionen am morgigen Tag – der mit einem leckeren Frühstück, zubereitet von der fabelhaften Küche des Hotel Thon beginnen wird!